Anmeldung Grundschule München

Schulrichtlinien

Einleitung

Die vorliegenden Richtlinien geben Auskunft über die Ganztagschule Leonardo da Vinci in München.

Schule/Trägerschaft/Organisation

Die Schule Leonardo da Vinci untersteht der Aufsicht der Regierung von Oberbayern und des Kultusministeriums. Die Schule verpflichtet sich, gemäß den bayerischen Lehrplänen zu unterrichten und zum Ende des vierten Schuljahres der Primärstufe die Bildungsstandards der KMK zu erreichen.

Trägerverein der Leonardo da Vinci Schule ist der Verein BiDIBi e.V.; dem Verein obliegt die Verwaltung der Leonardo da Vinci. Die Schule wird außerdem durch Sponsoren gefördert.

Pädagogische und didaktische Grundsätze

Die Schule legt besonderes Gewicht auf eine gleichwertige Ausbildung in der deutschen und in der italienischen Sprache und trägt somit zum interkulturellen Selbstverständnis der Schülerinnen und Schüler bei. Schulleitung und Lehrkräfte arbeiten nach neusten sozialpädagogischen und didaktischen Grundsätzen. Das Schulprogramm bereitet auf den Sekundärbereich vor, welcher seit dem Schuljahr 2016-2017 an der Schule mit dem Leonardo da Vinci Gymnasium vorhanden ist. Übergänge aus familiären oder persönlichen Gründen in das deutsche oder italienische Schulsystem sind jederzeit möglich. Je nach Situation kann von der aufnehmenden Schule eine Aufnahmeprüfung verlangt werden.

Schulbehörden/Personal/Zuständigkeit

Lehrkräfte:
Die deutsch- sowie die italienischsprachigen Lehrkräfte sind durch den Trägerverein in Voll- oder Teilzeit angestellt und müssen sowohl die notwendige Ausbildung als auch die Lehramtsbefähigung entsprechend den Vorgaben des bayerischen Kultusministeriums aufweisen können.

Klassenlehrer:
Für jede Klasse ist ein Lehrer oder eine Lehrerin verantwortlich; ein italienischer Muttersprachler in den italienischen Klassen, ein deutscher Muttersprachler in den deutschen Klassen. Die Klassenlehrer der jeweiligen Parallelklassen sind für die didaktischen und administrativen Aspekte in beiden Klassen zuständig. Im Gymnasium übernimmt der Klassenkoordinator /die Klassenkoordinatorin die Koordinationsaufgabe.

Lehrerkonferenz:
Sie besteht aus allen Lehrkräften, die in der Schule beschäftigt sind. Sie erarbeitet und verabschiedet allgemeine Richtlinien für die didaktischen Aktivitäten und die Planung von Schulprojekten.
Grundschule und Gymnasium haben unterschiedliche Lehrerkonferenzen. Die Schulleitung und die Klassenkoordinatoren (Gymnasium) bzw. Sektionssprecher (Grundschule) sind für die Koordination des Kollegiums zuständig. 

Schulleitung:
Die Aufgaben der Schulleitung richten sich nach der Regelung für die bayerischen Schulen. Die Schulleiterin vertritt die Schule in der Öffentlichkeit, sie ist zuständig für die Kontakte mit allen außerschulischen Instanzen, für die Zusammenarbeit der Lehrkräfte, für die Vermittlung zwischen Eltern und Lehrkräften, für organisatorische und didaktische Aspekte.

Schulaufsichtsbehörden sind die Regierung von Oberbayern und das Kultusministerium.

Öffnungszeiten

Schulkalender:
Der Schulkalender orientiert sich am bayerischen Schulkalender mit mindestens 185 Unterrichtstagen pro Jahr. Im Verlauf des Schuljahres sind weniger Ferientage eingeplant, dafür ist die unterrichtsfreie Zeit im Sommer länger. Das Konzept ist vom Kultusministerium genehmigt worden.

Tagesablauf:
In der Grundschule sind 33 Unterrichtseinheiten zu 45 Minuten (1485 Min.) vorgesehen.
Montag bis Donnerstag von 08:30 – 15:30 Uhr
(Freitag bis 12:50 Uhr)

Alle Schülerinnen und Schüler werden wie folgt unterrichtet:
Deutscher Zweig: auf Deutsch: Deutsch L1, Mathematik, Sachkunde, Auf Italienisch, Italienisch L2. eine UE des Sachkundeunterrichts, eine UE der Mathematik. Musik, Kunst, Sport, Religion/Ethik werden entweder bilingual oder nach Muttersprache der Lehrkraft unterrichtet; Englisch ab der dritten Klasse
Italienischer Zweig: auf Italienisch: Italienisch L1, Mathematik, Sachkunde; auf Deutsch: Deutsch L2, eine UE des Sachkundeunterrichts, eine UE der Mathematik; Musik, Kunst, Sport, Religion/Moral werden entweder bilingual oder nach Muttersprache der Lehrkraft unterrichtet. in der 3. und 4. Klasse werden zwei UE des Sachkundeunterrichts und zwei UE der Mathematik auf Deutsch unterrichtet. Englisch ab der dritten Klasse.

Befreiungen vom Sportunterricht können nur auf schriftlichen Antrag und gegen Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung von der Schulleiterin bewilligt werden.

Der Wechsel vom Religions- zum Ethikunterricht und umgekehrt ist nur auf schriftlichen Antrag für das Folgeschuljahr möglich.

Unterricht im „Team-Teaching“ und/oder in zusammengelegten Klassen ist möglich.

Im Gymnasium unterscheiden sich die UE je nach Jahrgangsstufe.

Mensa

Die Mensa bietet täglich ein ausgewogenes und abwechslungsreiches Mittagessen an, wobei mitunter auch biologische Produkte angeboten werden. Kinder, die den Mensaservice nicht in Anspruch nehmen, können die mitgebrachte Mahlzeit in der Mensa mit den Mitschülern oder in der kalten Mensa verzehren. Doe Kinder müssen in der Mensa die üblichen Tischsitten respektieren und nach einem bestimmten Turnus die Tische decken, bzw. abräumen und den Raum in einem ordentlichen Zustand zurücklassen. Eltern sind für die Pausenverpflegung zuständig, der Mensaservice ist gesondert gebührenpflichtig und für ein Semester verbindlich. Abmeldungen sind zum 31.12. für das zweite Semester und zum 31.05. für das neue Schuljahr möglich.

Zusätzliche Sonderleistungen

Nach Ende der Unterrichtszeit haben die Schüler die Möglichkeit, den Play&Learn Corner in Anspruch zu nehmen. Diese Sonderdienstleistungen werden vom Träger organisiert und von ausgebildetem Personal betreut. Es sind sowohl strukturierte Aktivitäten als auch Hausaufgabenbetreuung und freies Spiel vorgesehen. Sonderdienstleistungen am Nachmittag können nach Bedarf und flexibel, d.h. auch nur für einen Tag in Anspruch genommen werden, wobei die Anmeldung für ein Semester verbindlich ist. Die diesbezüglichen Kosten werden gesondert berechnet. Sonderdienstleistungen werden nur bei ausreichenden Anmeldungen aktiviert und soweit genügend Anmeldungen vorliegen auch in den Sommerferien im Juli angeboten.

Zusammenarbeit Schule-Elternhaus

Für den Schulerfolg eines jeden Kindes ist die Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus entscheidend. Unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Rollen sind die Grundlagen für die Kooperation Transparenz und Vertrauen auf beiden Seiten sowie die Bereitschaft, Aktivitäten und Projekte der Schule aktiv zu unterstützen.

Elternbeirat:
Die Mitglieder des Elternbeirats werden jedes Jahr anlässlich des ersten Elternabends neu gewählt. Der Elternbeirat unterstützt die Tätigkeiten der Schule, organisiert und fördert nach Absprache mit der Schulleitung kulturelle und erzieherische Aktivitäten für Schüler und Familien.

Die Benutzung der Schulräumlichkeiten für Tätigkeiten, die nicht mit der erzieherischen Aufgabe der Schule an sich zusammenfallen, ist nach Absprache mit der Schulleitung möglich.

Disziplin

Die Schüler sind angehalten, sich in allen Räumen der Schule und im Pausenhof angemessen und den Lehrkräften und den Schulkameraden gegenüber respektvoll zu verhalten. Lehrer werden im Fall von wiederholtem Mangel an Disziplin entsprechende Maßnahmen ergreifen. In schwierigen Fällen wird der Disziplinarrat einberufen.

Versicherung

Die Schüler unterliegen der gesetzlichen Unfallversicherung. Die Eltern sind für die Kranken- und Haftpflichtversicherung der eigenen Kinder verantwortlich. Es wird sehr empfohlen, eine Haftpflichtversicherung für die eigenen Kinder abzuschließen
Die Schule lehnt jegliche Haftung für Diebstähle in der Schule ab.

Aufnahmebedingungen

Die Leonardo da Vinci Schule nimmt Kinder aller Nationalitäten auf. Über die Aufnahme entscheidet die Schulleitung in Absprache mit dem Trägerverein. Kinder werden für das 1. Schuljahr in dem Kalenderjahr aufgenommen, in welchem sie das 6. Lebensjahr vollenden. Über die Aufnahme von Kindern, die im darauf folgenden Jahr geboren wurden, entscheidet die Schulleitung nach Absprache mit den zuständigen Lehrkräften.