Gymnasium München

Vademecum des Gymnasiums

Im Folgenden finden Sie wichtige Informationen zum Schulleben unserer Kinder.
Die Schule selbst befolgt die Richtlinien der Bayerischen Schulordnung. Das vorliegende Dokument fasst die wichtigsten Aspekte zusammen.
Die Schule ist demnach nicht nur ein Ort, an dem gelernt wird, sondern und vor allem ein Ort der Sozialisierung und des Zusammenlebens für alle Beteiligten: Schüler, Eltern, Lehrkräfte und Mitglieder der Verwaltung.
Die Schule ist zu verstehen als ein Ort des fortwährenden Lernens.

Allgemeine Informationen

PÜNKTLICHKEIT: Ein bedeutender Aspekt im Schulalltag ist die Pünktlichkeit. Der Unterricht hat zu den angegebenen Uhrzeiten zu beginnen, es darf zu keinerlei Unterbrechungen kommen.
Ebenso wichtig ist die Pünktlichkeit, was das Ende des Unterrichts betrifft.
ÖFFNUNGSZEITEN: Das Schulgebäude wird um 8:15 Uhr geöffnet. Es wird darauf hingewiesen, dass es aus Sicherheitsgründen verboten ist, sich in den Eingangsbereichen und Pausenhöfen aufzuhalten.
ZUTRITT ZUM SCHULGEBÄUDE: Zu Beginn und/oder am Ende des Unterrichts ist den Eltern der Zutritt zu den Schulräumen nicht gestattet. Falls die Notwendigkeit besteht, dass Eltern ein Kind während der Unterrichtszeit abholen müssen, läuten sie an der Etageneingangstür, klopfen an die Tür des Klassenzimmers und warten im Gang auf ihr Kind. Im Falle von begründeter, dringender Notwendigkeit eines Gesprächs ohne Terminvereinbarung mit einer Lehrkraft warten die Eltern vor Beginn oder am Ende des Unterrichts vor der Tür zum Klassenzimmer. Der Zutritt zum Klassenzimmer ist keinesfalls gestattet.
VERSPÄTUNG: Bei Verspätungen oder in Verhinderungsfällen informieren die Eltern rechtzeitig ausschließlich telefonisch das Sekretariat. Dabei sind Vor- und Nachname sowie die Klasse des Kindes anzugeben. Gleiches gilt für Kinder, die am Nachmittagsprogramm teilnehmen. Falls es bei Schulschluss zu beachtlichen Verspätungen kommt, wird empfohlen sich mit anderen Eltern abzusprechen, damit die Kinder nicht unbeaufsichtigt bleiben. Es wird darauf hingewiesen, dass die Aufsichtspflicht der Schule mit dem Schulschluss endet.
Demnach haben die Kinder nach Schulschluss das Schulgebäude zu verlassen. Im Falle von verspätetem Eintreffen läuten die Eltern am Besuchereingang und begleiten das Kind zum Klassenzimmer.
VORZEITIGES VERLASSEN DER SCHULE: Falls es notwendig ist, die Schule vor Unterrichtsende zu verlassen, ist dies dem Sekretariat ausschließlich telefonisch unter Angabe des Vor- und Nachnamens sowie der Klasse des Schülers mitzuteilen. Wenn andere Personen als die Eltern oder Erziehungsberechtigten das Kind abholen, ist dieses ebenfalls schriftlich dem Sekretariat mitzuteilen. Das Kind wird zur angegebenen Zeit direkt vom Klassenzimmer abgeholt. In keinem Fall dürfen Kinder die Schule während der Unterrichtszeit unbegleitet verlassen. Das vorzeitige Verlassen wird nur in dringenden, begründeten Ausnahmefällen genehmigt.
ABWESENHEIT: In Bayern sind Abwesenheiten immer bei deren Eintreten mitzuteilen. Abwesenheiten in Krankheitsfällen sind bis spätestens 9:00 Uhr per E-Mail an die Adresse
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Abwesenheiten aus persönlichen oder familiären Gründen sind entsprechend zu begründen und unterliegen der Genehmigung durch die Schulleitung. Das Formular “Antrag auf Beurlaubung vom Schulunterricht” ist abrufbar unter: Formulare.
Das Formular in zweifacher Ausfertigung ist rechtzeitig evtl. auch durch den Schüler im Sekretariat einzureichen. Eine unterschriebene Kopie wird den Eltern für Kontrollfälle ausgehändigt. Das zweite Formular wird in der Schülerakte abgelegt. Falls die Genehmigung für mehrere Kinder beantragt wird, ist pro Kind ein Formular auszufüllen. An sog. Brückentagen werden aufgrund einer eindeutigen Richtlinie des Bayerischen Unterrichtsministeriums Abwesenheiten aus persönlichen oder familiären Gründen nur in absoluten Ausnahmefällen gestattet.
AUSFALL VON NACHMITTAGSAKTIVITÄTEN: Falls Nachmittagsaktivitäten (Mo-Do 15:30-17:30 Uhr, Fr 12:50-17:00 Uhr) nicht stattfinden können, werden die Eltern von der Schule benachrichtigt, sobald das Ausfallen bekannt wird.
Die Aufsicht für die Schüler ist in jedem Fall gewährleistet. Die Kinder werden zum angegebenen Zeitpunkt von den Eltern oder Erziehungsberechtigten abgeholt. Schüler dürfen selbstständig die Schule nur vor der vorgesehenen Uhrzeit verlassen, wenn die Eltern oder Erziehungsberechtigten bei der Einschreibung zu den Aktivitäten auch den „Antrag auf vorzeitiges Verlassen der Nachmittagsaktivitäten“ ausgefüllt haben. Der Antrag ist abrufbar unter: Formulare.

Kommunikation Schule-Familie

KONTAKTMÖGLICHKEITEN SCHULE-FAMILIE: Während das Kind sich in der Schule aufhält, muss ein Elternteil immer telefonisch (Mobil- oder Festnetznummer) erreichbar sein, damit im Falle von Unwohlsein oder Unfällen die Familie des Schülers unverzüglich benachrichtigt werden kann.
Die Eltern können mit den Lehrern per E-Mail oder Aufgabenheft Kontakt aufnehmen, wobei E-Mails nur zur Erledigung organisatorischer Fragen oder zur Vereinbarung von Gesprächsterminen dienen. Der Kontakt per Smartphone, Facebook oder WhatsApp mit den Lehrern ist nicht gestattet.
Themen und Problemfälle in Zusammenhang mit dem Klassenalltag sind mit dem Elternvertreter zu besprechen, welcher dann gegebenenfalls den Klassenlehrer oder die Schulleitung entsprechend informiert.
Bei Situationen, welche didaktische oder erzieherische Maßnahmen eines Lehrers betreffen und die evtl. einer Erklärung bedürfen, ist zunächst die jeweilige Lehrkraft anzusprechen, dann der Bereichsverantwortliche und nur in letzter Instanz die Schulleitung.
ELTERN-LEHRERGESPRÄCHE: Gespräche mit den Lehrkräften finden zwei Mal im Schuljahr statt, und zwar im November (obligatorisch) und März (freiwillig). Die Gespräche im November finden an zwei Folgetagen statt: mittwochs und donnerstags für das Gymnasium und montags und dienstags für die Grundschule. Im Rahmen der Gespräche stehen die Lehrkräfte den Eltern für Auskünfte zum Lernfortschritt und zum Verhalten der Schüler zur Verfügung. Darüber hinaus stehen die Lehrkräfte den Eltern im Rahmen der jeweiligen Sprechzeiten zur Verfügung. Die Termine sind unter: Gymnasium Team zu finden, bzw. mit der betreffenden Lehrkraft zu vereinbaren.

Hausaufgaben

HAUSAUFGABEN: Hausaufgaben sind ein wichtiger Bestandteil des Schullebens. Angesichts der Besonderheiten der Schule sollen Lehrkräfte keine Aufgabe für den folgenden Tag vorsehen. Die Hausaufgaben werden nicht benotet bzw. nicht evaluiert.

Evaluierung

TESTS UND SCHULAUFGABEN: Die Gesamtkonferenz legt zu Beginn des Schuljahres die Anzahl der Schulaufgaben und ihre Verteilung über das Schuljahr fest.
In den Klassen 5 bis 10 ist die Anzahl der Tests normalerweise auf drei pro Woche beschränkt. Es sollte nicht mehr als ein Test pro Tag geschrieben werden.
NACHHOLEN VON LEISTUNGSNACHWEISEN (GSO § 27): (1) Versäumen Schülerinnen und Schüler einen großen Leistungsnachweis mit ausreichender Entschuldigung, so erhalten sie einen Nachtermin. (2) Versäumen sie mehrere große Leistungsnachweise mit ausreichender Entschuldigung, so kann je Fach ein Nachtermin für mehrere Leistungsnachweise angesetzt werden. (3) Bei angekündigten kleinen Leistungsnachweisen kann entsprechend verfahren werden.
KORREKTUR UND BESPRECHUNG (GSO § 25): (1) Schriftliche Leistungsnachweise sollen von den Lehrkräften binnen zwei Wochen korrigiert, benotet, an die Schülerinnen und Schüler zurückgegeben und mit ihnen besprochen werden.
Schriftliche Leistungsnachweise sollen den Schülerinnen und Schülern zur Kenntnisnahme durch die Erziehungsberechtigten mit nach Hause gegeben werden und sind der Schule binnen einer Woche unverändert zurückzugeben. Im Fall von fehlender Rückgabe zur angemessenen Zeit, wird der Schüler sanktioniert. (Die Gesamtkonferenz entschiedet zu Beginn des Schuljahres über die genauen Termine und die Art und Weise der Sanktionen).
VORRÜCKUNGSFÄCHER: Die Jahresnoten entschieden über das Vorrücken.
KERNFÄCHER
Deutsch
Biologie
Fremdsprachen
Mathematik
Physik (SG und NTG)
Chemie (Nur NTG)
KEINE KERNFÄCHER
Biologie
Geographie
Geschichte
Informatik
Sozialkunde
Wirtschaft und Recht
Kunst
Musik (ab Jgst. 7)
Religion
Ethik
KEINE VORRÜCKUNGSFÄCHER:
Musik (bis Jgst. 6)
Sport
KERNFÄCHER. SCHULAUFGABEN ODER GROßE LEISTUNGSNACHWEISE (GSO § 22): (1) In den Fächern Deutsch und Mathematik sowie in den Fremdsprachen sind je Schuljahr mindestens drei, bei vier und mehr Wochenstunden mindestens vier schriftliche Schulaufgaben zu halten. Die Anzahl nach Satz 1 kann in Ausnahmefällen um eine unterschritten werden. (2) In modernen Fremdsprachen wird in mindestens einer Jahrgangsstufe eine Schulaufgabe oder ein Teil davon in Form einer mündlichen Prüfung abgehalten. (3) Im Fach Deutsch sind Diktate oder grammatische Übungen als Schulaufgaben nicht zulässig. (4) In den übrigen Kernfächern sind je Schuljahr mindestens zwei Schulaufgaben zu halten.
(5) Pro Fach kann höchstens eine Schulaufgabe durch andere gleichwertige Leistungsnachweise ersetzt werden. (6) Die Entscheidung trifft die Lehrerkonferenz zu Beginn des Schuljahres für alle Klassen einer Jahrgangsstufe derselben Ausbildungsrichtung einheitlich.
KEINE KERNFÄCHER. KLEINE LEISTUNGSNACHWEISE: Mindestens 3 im Halbjahr: Stegreif- und Kurzarbeiten, Referate, Unterrichtsbeiträge, Rechenschaftsablagen u. ä.
KEINE VORRÜCKUNGSFÄCHER: Kleine und praktische Leistungsnachweise.
BERECHNUNG DER JAHRESNOTEN:
Als Beispiel:
KERNFÄCHER

LEISTUNGSNACHWEIS

NOTEN

DURCHSCHNITT

Schulaufgaben

2 + 4 + 4 + 2 + 1

2,60

Kleine Leistungsnachweise

2 + 2 + 5 + 3 + 1 + 2 + 1 + 1

2,12

JAHRESNOTE

DURCHSCHNITT

NOTE

(2,60 + 2,60 + 2,12): 3 = 2,44

2

KEINE KERNFÄCHER

LEISTUNGSNACHWEIS

NOTEN

DURCHSCHNITT

Kleine Leistungsnachweise

2 + 3 + 5 + 3 + 1 + 4 + 1 + 2

2,62

JAHRESNOTE

DURCHSCHNITT

NOTE

2,62

3

MITTEILUNG ÜBER LEISTUNGSSTAND: Die Informationen über den Leistungsstand werden wie folgt dokumentiert:
1 Zwischenbericht, mündlich, im November.
1 Zwischenzeugnis, schriftlich, im Februar.
Ggf. 1 Zwischenbericht, mündlich, im April/Mai.
Ggf. ein Gefährdungshinweis (schriftlich) und ein Gefährdungsgespräch.
JAHRESZEUGNIS: Rechtlich wirksame Entscheidung über das Vorrücken.
Informationen über Misserfolge beim Jahreszeugnis werden schriftlich nach der Notenkonferenz verschickt.
VORRÜCKEN: Maximal einmal Note 5 in den Vorrückungsfächern. Vorrückungserlaubnis.
VORRÜCKEN AUF PROBE: Nur einmal pro Jgst. Erfolg im Folgejahr muss absehbar sein. Entscheidung durch Lehrerkonferenz.
NACHPRÜFUNG: Nicht ausreichende Noten in höchstens 3 Fächern (In Kernfächern höchstens 1 x 6 oder 2 x 5). Antrag der Eltern. Prüfung in diesen Fächern.
KEINE VORRÜCKUNGSERLAUBNIS: Vom Vorrücken sind Schülerinnen und Schüler ausgeschlossen, deren Jahreszeugnis in einem Vorrückungsfach die Note 6 oder in zwei Vorrückungsfächern die Note 5 aufweisen.

Kalender

FERIENKALENDER: Für die Leonardo da Vinci Schule gibt es einen eigenen, vom Bayerischen Kultusministerium genehmigten Ferienkalender. Die Termine weichen von der Ferienordnung für Bayern ab, was die Oster-, Pfingst- und Sommerferien betrifft. Die Ferientermine für das laufende Schuljahr können eingesehen werden unter: Schulkalender.
VERANSTALTUNGSKALENDER: Alle wichtigen Ereignisse im Schuljahr können eingesehen werden unter: Termine & Neuigkeiten. Es wird empfohlen, sich dort regelmäßig über jeweils anstehende Ereignisse, Feierlichkeiten, Ausflüge und gemeinsame Aktivitäten an der gesamten Schule zu informieren.

Schulalltag

SPORT: Der Sportunterricht findet in der Turnhalle der Staatlichen Schule an der Baierbrunner Str. 53 statt. An den Tagen, an welchen der Sportunterricht stattfindet, bringen die Schüler die entsprechenden Sportsachen mit. Die Kinder ziehen sich in der Turnhalle um. Es wird darauf hingewiesen, dass an diesen Tagen keine Ketten, Ohrringe, Armbanduhren oder Armbänder getragen werden dürfen. Wer sich nicht an die Regel hält, wird aus Sicherheitsgründen vom Sportunterricht ausgeschlossen.
AUSFLÜGE MIT DIDAKTISCHEM HINTERGRUND: Im Verlauf des Schuljahres können die Lehrkräfte mit Genehmigung der Schulleitung didaktisch sinnvolle Ausflüge organisieren. Die Eltern werden von der Klassenleitung rechtzeitig darüber informiert.
SCHULAUSFLÜGE: Ein mehrtägiger Ausflug ist von großer Bedeutung und darf keinesfalls als Zeit gesehen werden, die zu Lasten des Unterrichtsprogramms geht. Vielmehr handelt es sich um eine wichtige kulturelle und persönliche Bereicherung. Bei einem Ausflug werden die Wissbegier und das Lernen auf eine andere Art stimuliert als in der Schule. Außerdem ist ein Ausflug immer eine Gelegenheit, mit den Mitschülern eine schöne Zeit zu verbringen. Der soziale Aspekt ist sehr wichtig und förderlich für das Zusammenleben in der Klassengemeinschaft und mit den Lehrkräften. Es wird darauf hingewiesen, dass die Schulausflüge Teil der schulischen Aktivitäten sind. Die Teilnahme an den Ausflügen ist Pflicht. Die entsprechenden Termine werden jeweils zu Beginn des Schuljahres im Veranstaltungskalender mitgeteilt.
SCHULMENSA: Täglich bietet die Schulmensa ein abwechslungsreiches und ausgewogenes Mittagsgericht auch mit biologischen Produkten an. Der monatliche Speiseplan kann unter: Mensa eingesehen werden. Falls sich eine Familie für die kalte Mensa entscheidet, so ist die Mensa bis zum 31.12. für das zweite Semester zu kündigen.
BROTZEIT: Es werden gesunde und ausgewogene Speisen und Getränke empfohlen (z.B. frisches Obst und Gemüse, Joghurt, süßes oder salziges Gebäck). Zucker- und/oder kohlensäurehaltige Getränke, Snacks und Kartoffelchips sind nicht erlaubt.

Gesundheit und Hygiene

MELDEPFLICHTIGE KRANKHEITEN: Die aktuelle Liste der vom Gesundheitsamt angegebenen meldepflichtigen Krankheiten finden Sie unter: Formulare.
Die Familien sind verpflichtet, sich strikt an die Anweisungen zu halten und die Schule über entsprechende Krankheitsfälle zu informieren. Die Schule informiert telefonisch das Gesundheitsamt und per E-Mail das Schulpersonal sowie die Eltern der Klasse, in welcher der Fall aufgetreten ist.
VERABREICHUNG VON MEDIKAMENTEN AN DIE SCHÜLER: Das Schulpersonal ist nicht berechtigt, den Schülern Medikamente zu verabreichen. Falls ein Schüler während der Unterrichtszeit Medikamente einnehmen muss, können die Eltern oder von ihnen ausgewählte und beauftragte Personen die Aufgabe übernehmen. Voraussetzung ist in jedem Fall die Genehmigung der Schulleitung.

Transportmittel

ÖFFENTLICHE VERKEHRSMITTEL: Die Schule ist sehr gut mit U- und S-Bahn sowie mit Regionalzügen und Buslinien erreichbar. Sie können die Schule von der S7-Haltestelle Siemenswerke, von der U3-Haltestelle Obersendling oder mit den Bus 134-Haltestelle Neunkirchner Str. erreichen.
PARKMÖGLICHKEITEN: Für Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto zur Schule zu begleiten, ist das Parken an der Neukirchner und an der Wolfratshauser Straße nicht gestattet. Es ist am sinnvollsten, die Kinder an der Ecke Saarbrücker/Colmarer Str. aussteigen zu lassen. Die Parkplätze im Innenbereich vor der Schule dürfen nicht zu Schulbeginn bzw. Schulschluss benützt werden.
CARSHARING: Der Elternrat hat einen Carsharing Service organisiert. Informationen dazu sind unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erhältlich.

Schulorgane

KLASSENSPRECHER DER SCHÜLER: Jeweils ein Sprecher pro Klasse ab der dritten Grundschulklasse und jeweils zwei Sprecher für jede Gymnasialklasse sind die wichtigsten Bindeglieder zwischen den Schülern und den Schulorganen. Die Klassensprecher übernehmen einen Dienst für die Mitschüler und die Schule. Die Schüler müssen Gehör finden; ihre Mitarbeit und ihre Anregungen sind wichtig bei der Gestaltung ihrer Umgebung, in der sie viel Zeit verbringen. Die Klassensprecher werden einmal pro Jahr zu Beginn des Schuljahres gewählt. Alle Schüler sind wahlberechtigt und wählbar. Die Klassensprecher sind über das gesamte Schuljahr im Amt.
SCHULELTERNRAT: Als Kollegialorgan besteht der Schulelternrat aus den regulär gewählten Elternvertretern der Klassen. Der Schulelternrat hat die Aufgabe, Ideen und Vorschläge aus der Elternschaft zu sammeln. Damit haben die Eltern die Möglichkeit, am Schulleben ihrer Kinder teilzunehmen und die Schule selbst durch Vorschläge, Sammelaktionen und weitere Initiativen zu unterstützen.
ELTERNVERTRETER: Die Elternvertreter - jeweils eine Person pro Klasse - sind die wichtigsten Vermittler zwischen den Eltern und den Einrichtungen der Schule. Elternvertreter leisten gegenüber den anderen Eltern und der Schule einen Dienst für die Gemeinschaft. Es ist von grundlegender Bedeutung, dass die Eltern einer Schule ihre Meinung äußern, um mitzuarbeiten, Ideen einzubringen und das Schulleben mitzugestalten.
Ebenso ist es Aufgabe der Elternvertreter, die Lehrkräfte und die Schulleitung auf eventuelle komplexe Situationen aufmerksam zu machen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen.
Die Elternvertreter werden einmal pro Jahr gewählt. Die Wahlen finden am Informationsabend zu Beginn des Schuljahres statt. Jeder Elternteil hat das Recht seine Abstimmung abzugeben.
Falls die persönliche Anwesenheit nicht möglich sein sollte, kann eine Vertrauensperson aus dem Elternkreis oder der Ehepartner bevollmächtigt werden. Ein entsprechendes Formular wird von der Schule zur Verfügung gestellt. Alle Eltern sind wahlberechtigt und wählbar. Alle sollen die Möglichkeit haben, diese wichtige Aufgabe zu übernehmen und deshalb werden die Familien gebeten, mit jeweils nur einem Elternteil zu kandidieren. Nach ihrer Wahl bleiben die Elternvertreter bis zu Beginn des folgenden Schuljahres im Amt. Pro Klasse werden jeweils ein Vertreter und ein Stellvertreter gewählt. Vor der Wahl der Elternvertreter (1 Vertreter, 1 Stellvertreter) wird um Beachtung der folgenden Anmerkungen gebeten. Hauptaufgaben der Elternvertreter: Teilnahme am Erziehungsrat; Mitteilungen zwischen Elternschaft und Schule über allgemeine und/oder spezifische Themen der vertretenen Klasse; Wahl des Vorsitzenden des Schulelternrats; Anwesenheit beim Empfang von Sponsoren und Gästen; Willkommensgruß für Eltern von Schülern, die im Lauf des Schuljahres in eine Klasse eintreten; Organisation von Schulveranstaltungen (z.B. Tag der Offenen Tür); Organisation und Beteiligung an Arbeitsgruppen (z.B. Mensa, Bibliothek). Die Elternvertreter sind Sprecher der Eltern ihrer Klasse und Gesprächspartner der Lehrkräfte und der Schulleitung. Letztere stehen für Gespräche mit den Eltern ausschließlich in Zusammenhang mit der Situation ihres Kindes zur Verfügung, keinesfalls aber für Situationen, die den Klassenverband betreffen. Die Elternvertreter treffen sich mindestens dreimal pro Jahr anlässlich der Versammlungen des Erziehungsrats.
VORSITZENDER DES SCHULELTERNRATS: Der Vorsitzende des Schulelternrats ist der wichtigste Vermittler zwischen den Elternvertretern und der Schulleitung und leistet gegenüber den Eltern und der Schule einen Dienst an der Gemeinschaft.
Der Vorsitzende wird einmal pro Jahr von den Elternvertretern gewählt und bleibt bis zu Beginn des folgenden Schuljahres im Amt. Der/die Vorsitzende kann wiedergewählt werden.
Hauptaufgaben des Vorsitzenden des Schulelternrats: Teilnahme am Erziehungsrat; Teilnahme an den Sitzungen des Verwaltungsrats; Mitteilungen zwischen Elternvertretern und Schule über allgemeine und/oder spezifische Themen zu einem Klassenverband; Anwesenheit beim Empfang von Sponsoren und Gästen; Organisation von Schulveranstaltungen (z.B. Tag der Offenen Tür); mit gemeinsam mit den Elternvertretern Organisation von Arbeitsgruppen (z.B. Mensa, Bibliothek). ERZIEHUNGSRAT: Die diversen Schulgremien treffen sich im Erziehungsrat, um kontinuierlich erzieherische und pädagogische Maßnahmen zu erörtern. Der Grundschulerziehungsrat setzt sich zusammen aus der Schulleitung, den Vertretern der Lehrer und jeweils einem Elternvertreter pro Klasse. Den Vorsitz hat die Schulleitung oder eine von ihr delegierte Lehrkraft. Der Erziehungsrat tritt dreimal pro Jahr zusammen, jeweils zu einem Termin, der außerhalb der Unterrichtsstunden liegt. Zu den Versammlungen wird ein Protokoll verfasst, das allen Eltern und Lehrern zugestellt wird, nachdem es übersetzt und von der Schulleitung genehmigt wurde.

Leitsätze

FÜR DIE SCHULLEITUNG:
  • Wir pflegen einen offenen, freundlichen Umgangston mit allen Mitgliedern der Schulgemeinschaft.
  • Wir unterstützen aktiv alle Schulveranstaltungen.
  • Wir sind aufgeschlossen und gesprächsbereit für die Anliegen der Kollegen, der Schüler und der Eltern.
  • Wir fördern di Identifikation aller Mitglieder der Schulgemeinschaft mit unserer Schule.
FÜR DIE LEHRKRÄFTE:
  • Wir sehen uns als helfende Begleiter unserer Schüler.
  • Wir sind uns unserer Vorbildfunktion bewusst und handeln selbst so, wie wir es von anderen erwarten.
  • Wir begegnen allen Schülern gleichermaßen freundlich, verständnisvoll und gerecht.
  • Wir stellen faire Leistungsanforderungen schriftlicher und mündlicher Art und bewerten gerecht und transparent.
  • Wir sind gegenüber Schülern und Eltern stets gesprächsbereit und haben ein offenes Ohr für Anregungen, Probleme und Kritik.
  • Wir würdigen positives Verhalten der Schüler.
  • Wir treten bei Problemen vermehrt mit den Eltern persönlich über Sprechstunden in Kontakt.
FÜR SCHÜLER:
  • Wir begegnen unseren Lehrkräften respektvoll und sehen in ihnen helfende Begleiter unserer eigenen Entwicklung und Bildung.
  • Wir verhalten uns unseren Mitschülern gegenüber stets hilfsbereit und kameradschaftlich.
  • Wir wenden uns gegen jede Form von Gewalt.
  • Wir lassen keine Ausgrenzung von Mitschülern wegen ihres Aussehens, ihrer Herkunft oder Religion oder noch ihrer schulischen Leistungen zu.
  • Wir erkennen Leistungsbereitschaft und die Übernahme von Pflichten als unverzichtbare Voraussetzung für ein erfolgreiches Arbeiten und Weiterkommen in der Schule an.
  • Wir gehen mit Gemeinschaftseigentum und mit dem Eigentum anderer sorgfältig um.
  • Wir unterstützen Mitschüler, die sich für die Schulgemeinschaft einsetzen, und sind auch selbst bereit, nach unseren Kräften Verantwortung zu übernehmen.
FÜR DIE ELTERN:
  • Wir überfordern unsere Kinder nicht durch zu hohe persönliche Erwartungen.
  • Wir geben ihnen Hilfe, Beratung und Beistand und zeigen Verständnis bei schulischen Problemen.
  • Wir sind zu umfassender Zusammenarbeit mit der Schule bereit und beteiligen uns aktiv am Schulleben.
  • Wir unterstützen die Erziehungsarbeit der Lehrkräfte im Rahmen des Erziehungsauftrags der Schule; Kritik üben wir sachlich und konstruktiv und beachten dabei die Grundregeln der Kommunikation.
  • Wir holen uns bewusst Hilfe bei den Lehrern ein.

Schulregeln

  • Die Schüler sind zwischen 8:15 Uhr und 8:30 Uhr bis zum Schülereingang zu begleiten. Vor 8:15 Uhr ist der Aufenthalt im Schulgebäude und/oder auf dem Schulhof nicht gestattet.
  • Bei Schulschluss verlassen die Schüler des Gymnasiums das Gebäude durch den Schülereingang. Die Schüler der Grundschule gehen durch den Besuchereingang. Die Eltern warten vor dem Gebäudeeingang auf die Kinder.
  • Während der Unterrichtszeit (Mo-Do 8:30-15:30 Uhr/Fr 8:30-12:50 Uhr) dürfen die Schüler das Gebäude nicht eigenständig verlassen. Siehe Regelung: „VORZEITIGES VERLASSEN DER SCHULE“.
  • Aus Sicherheitsgründen und zur Gewährleistung einer angemessenen Aufsicht sind die Kinder angehalten, die Pause im Freien zu verbringen. Nur bei gravierenden gesundheitlichen Gründen kann es das Verbringen der Pause im Ruheraum oder im Sekretariat genehmigt werden.
  • Im Schulgebäude ist die Benutzung von Smartphones und digitalen Spielen untersagt. Die Geräte sind vor dem Betreten der Schule auszuschalten und bleiben während der gesamten Schulzeit – auch in den Pausen und während der Ausflüge - im Schulranzen. Erst nach dem Verlassen des Schulgebäudes können die Geräte wieder eingeschaltet werden. Bei Verstoß gegen diese Regel werden die Smartphones oder digitalen Spiele eingezogen und bei Unterrichtsende wieder ausgehändigt.

Gute Regeln für alle

  • Ich bin pünktlich.
  • Ich grüße freundlich und vergesse niemals danke und bitte zu sagen.
  • Ich unterbreche nicht, wenn jemand spricht.
  • Ich höre zu, wenn man mit mir spricht, ich gehe respektvoll mit Personen und Gegenständen um.
  • Ich vermeide einen unangemessenen Sprachgebrauch.
  • Ich weiß, dass man außer in den Pausen im Klassenzimmer nicht essen und trinken darf.
  • Ich störe den Unterricht nicht durch lautes Sprechen oder sonstige Belästigungen.
  • Ich verhalte mich respektvoll gegenüber anderen.
  • Ich helfe, wenn jemand in Schwierigkeit ist. Ich arbeite mit und mache mich nicht über andere lustig.
  • Ich benütze meine Hände um zu helfen und nicht um zu schlagen!
  • Ich spiele und arbeite gemeinsam mit den anderen ohne zu streiten und zu provozieren.
  • Ich bitte einen Erwachsenen in der Schule oder in der Familie um Hilfe, wenn ich merke, dass gemobbt wird. Denn: Niemand darf gemobbt werden!
  • Ich verachte die mir angebotenen Speisen nicht.
  • Ich behandle das Material und die Einrichtungsgegenstände der Schule sorgfältig. Wenn ich merke, dass jemand absichtlich im Gebäude oder an Gegenstände Schaden anrichtet, bitte ich einen Erwachsenen in der Schule oder in der Familie um Hilfe.
  • Ich trage mit meinem korrekten Benehmen zur Sauberkeit in der Schule bei.
  • Ich gehe und spreche in den Klassenzimmern auf den Fluren und vermeide es zu rennen oder zu schreien.
  • Ich spiele auf dem Schulhof wo es erlaubt ist und verlasse den Schulhof nur, wenn es die aufsichtführende Lehrkraft erlaubt.
  • Ich halte mich an die Aufgaben und gebe sie zum angegebenen Zeitpunkt ab.
  • Ich nehme die Sachen in die Schule mit, die ich für die Arbeit in der Schule und für die Hausaufgaben brauche.
  • Ich kleide mich angemessen und vermeide Kleidung, die nicht für die Schule geeignet ist wie Flip-Flops, Achselshirts, Shirts mit tiefem Ausschnitt, Sachen aus transparenten Stoffen. Stattdessen trage ich knöchel- oder knielange Hosen, Röcke, die bis zum Knie oder knapp darüber reichen, Hemden, Blusen oder T-Shirts, Schuhe oder Sandalen.
  • Es sei darauf hingewiesen, dass mit dem Recht auf den Besuch einer Schule die Verpflichtung zu einem angemessenen Sprachgebrauch und angemessener Kleidung verbunden ist.
  • Die Schule ist ein Ort, an dem gearbeitet und gelernt wird. Durch unser Verhalten und unsere Kleidung bringen wir den gebotenen Respekt zum Ausdruck.