Schule München

Trägerverein

BiDIBi e.V. (Bilingualer Deutsch-Italienischer Bildungsverein) ist ein 2010 gegründeter gemeinnütziger Verein, mit dem Ziel kulturelle Events und Bildungsinitiativen für deutsche und italienische Mitbürger zu organisieren. Der Verein bietet unter anderem Fortbildungsinitiativen, Maßnahmen zur Förderung der italienischen Sprache und Kultur und der Mehrsprachigkeit.

Das wichtigste und ambitionierte Projekt des Vereins ist die Gründung der ersten deutsch-italienischen Grundschule und des ersten deutsch-italienischen Gymnasiums in Bayern.

Der Vorstand

Die Vorstandsmitglieder sind:

Dr. Patrizia Mazzadi, 1. Vorsitzende

Dr. Patrizia Mazzadi
Dr. Patrizia Mazzadi

Zweisprachigkeit und der kulturelle Austausch zwischen Italien und Deutschland haben mein bisheriges Leben charakterisiert. Mit zwanzig Jahre kam ich nach Berlin, wo ich Germanistik und Romanistik studierte. Zu einem späteren Zeitpunkt vertiefte ich meine Studien, dank des Stipendiums der FU, mit der Promotion auf dem Gebiet Sprache und Literatur des deutschen Mittelalters. Ich habe verschiedene literarische Übersetzungen aus dem Mittelhochdeutsch ins Italienische veröffentlicht und hatte Gelegenheit bei meinen zahlreichen und langen Aufenthalten in Deutschland die deutsche Kultur mit ihren vielen Facettenkennenzulernen.

Es war dieser besondere personelle und berufliche Werdegang, der mich im ständigen Gleichgewicht zwischen Deutschland und Italien sah, der mich dazu bewegte, mit einer Gruppe hoch motivierter Gleichgesinnter, den gemeinnützigen Verein BiDIBi e.V. zu gründen. Der Verein spiegelt verschiedene wichtige Aspekte, die mein Dasein charakterisieren, wider: es vereint in der Tat sowohl das soziale als auch das kulturellen Engagement.

Besonders stolz ist der Verein auf die Gründung der bilingualen deutsch-italienischen Schule „Leonardo da Vinci“, eine Herausforderung, die mir besonders am Herzen liegt.

Ruggero Coda, 2. Vorsitzender

Ruggero Coda
Ruggero Coda

Mein Universitätsstudium in Physik mit dem Schwerpunkt Kernphysik habe ich an der Universität Turin absolviert. Die ersten beruflichen Erfahrungen konnte ich als Testingenieur bei Alenia Spazio in Turin im Rahmen des SAX-Programms zur Entwicklung eines astronomischen Röntgenstrahlsatelliten sammeln. 1995 ging ich nach Darmstadt und war dort am Kontrollzentrum der europäischen Raumfahrorganisation ESA vier Jahre als Ingenieur für die Flugüberwachung der Huygens-Sonde tätig.Seit 1999 arbeite ich als Prüfingenieur für Akustik am Europäischen Patentamt in München.

In München begann ich mich für Pädagogik zu interessieren. Der Anlass war meine vierjährige Tätigkeit als In meiner Eigenschaft als Elternvertreter der italienischen Sektion im Erziehungsrat des Gymnasialzweiges der Europäischen Schule München. Im Rahmen dieser Tätigkeit war ich auch einige Jahre als Mitglied des School Advisory Council der Europäischen Schule tätig.

Nicole Caimi, Finanzvorstand

Nicole Caimi
Nicole Caimi

Als ich im Jahre 2012 von dem Projekt der Gründung der Leonardo da Vinci Schule in München erfahren habe, bin ich sofort dem BiDIBi e.V. beigetreten und seit 2013 bin ich als Vorstandsmitglied für die Finanzen zuständig.

Nach meinem Universitätsabschluss als Verwaltungsingenieurin/Betriebswirtin (Ingeniere gestionale) am Polytechnikum Mailand und einem Master in Business Administration (MIP-Mailand) war ich sowohl in Italien als auch im Ausland in verschiedenen Multinationalen Unternehmen des Telekommunikation-Sektors im Bereich Finanzen und Strategie tätig. Schon als Kind bin ich viel mit meiner Familie gereist und seit 2007 lebe ich mit meinem Mann und meinen beiden Töchtern in Deutschland.

Als Mutter und „Expat“ bin ich von der Wichtigkeit der Zweisprachigkeit und der Multikulturalität überzeugt. Ich bin stolz, bei BiDIBi e.V. mitarbeiten zu können und mit vollem Enthusiasmus dabei. Ich möchte dazu beitragen, dass dieses Projekt unterstützt wird, das unseren Kinder die Möglichkeit eröffnet, eine interkulturelle und zukunftsweisende Erziehung zu erhalten, die trotzdem unsere Wurzeln und italienische Kultur wertschätzt, um die uns die Welt beneidet.

Der Beirat

Die Mitglieder des Beirates sind:

Dr. Anna Dalle Mule

Anna Dalle Mule
Dr. Anna Dalle Mule

Guten Tag! Mein Name ist Anna Dalle Mule, ich habe an der Universität Padua Kunstgeschichte studiert und wurde an der Ludwig-Maximilian Universität promoviert. Ich selbst bin zweisprachig und multikulturell aufgewachsen. Als Kind war es nicht immer leicht, sich mit mehreren Kulturen zu konfrontieren und oft empfand ich das als Nachteil. Aber jetzt, als Erwachsene in einer globalisierten Welt und in einem vereinten Europa, erkenne ich voll und ganz das Potenzial einer multikulturellen Erziehung und erziehe deshalb meine Kinder bilingual.

Ich stehe voll hinter dem bilingualen Konzept der Leonardo da Vinci Schule. Deshalb habe ich von Anfang an als Gründungsmitglied des BiDIBi e.V. gerne meinen Beitrag für dieses bedeutende Projekt geleistet.
Ich kann es kaum erwarten, dass meine Kinder diese besondere Schule besuchen werden und den Einsatz all jener nutzen, die an diese außergewöhnliche Initiative glauben und sie unterstützen.

Vittorio Tagliabue

Vittorio Tagliabue
Vittorio Tagliabue

Ich bin verheiratet, habe zwei Kinder und lebe seit 2007 in München.
Nach meinem Universitätsabschluss im Ingenieurswesen in Zürich sowie dem MBA in Mailand hatte ich diverse Positionen im Management multinationaler Unternehmen inne und war in der Schweiz, in Großbritannien, Italien und Deutschland tätig.
Seit jeher habe ich mich für das property management begeistert und die Beschäftigung damit wurde im Laufe der Zeit mein Hobby. Ab 2008 war ich mit der Betreuung zunehmend komplexer Aufgaben vor allem im Rahmen von Wohngebieten tätig. Von Anfang an habe ich mich mit Begeisterung dem Projekt für die Schaffung eines neuen Standortes für die Leonardo da Vinci-Schule gewidmet und damit die Möglichkeit erhalten, mein Faible weiterzuentwickeln und gleichzeitig meine Kompetenzen auszubauen. Ich bin der festen Überzeugung, dass dieses Projekt den Beginn einer neuen Epoche für diese Schule darstellt - einer Schule mit enormem Wachstumspotential mit Auswirkungen auf lokaler und europäischer Ebene und von enormer sozialer Bedeutung.

Europa entwickelt sich weiter, die Kulturen und Sprachen kommen einander immer näher. Für unsere Kinder, als zukünftige Generation europäischer Bürger und Berufstätiger wird es zunehmend wichtiger, die globale Welt zu verstehen und kennenzulernen. Die heutigen und zukünftigen Technologien wirken sich bereits dahingehend aus, ohne dass wir uns dessen in vollem Umfang bewusst werden. Gerade diese Tatsache stärkt mein Vertrauen in das Leonardo da Vinci-Schulprojekt, weil es zukunftsorientiert den Geist unserer Kinder formt und ihnen Fähigkeiten vermittelt, mit denen sie ihre Zukunft besser bewältigen können.
Alles Gute Leonardo da Vinci!

Hildegard Schulte-Umberg

Hildegard Schulte-Umberg
Hildegard Schulte-Umberg

Ich bin staatlich geprüfte und vereidigte Übersetzerin für die italienische Sprache und Dozentin am Sprachen & Dolmetscher Institut – SDI München, wo ich auch für die Leitung des Sprachbereichs Italienisch verantwortlich bin.

Im Anschluss an mein Studium an der Universität Köln habe ich mehrere Jahre in Italien gelebt und unterrichtet. Dort wurden meine Kinder geboren, deren zweisprachige Erziehung mir von Anfang an ein großes Anliegen war. Auch im Rahmen meiner Lehrtätigkeit wurde ich in meiner Überzeugung bestätigt, dass Mehrsprachigkeit nicht nur für das berufliche Weiterkommen junger Menschen eine große Bereicherung darstellt. Deshalb war ich sofort von der Initiative des BiDIBi e.V. begeistert, in München eine bilinguale deutsch-italienische Schule zu gründen. Als BiDIBi-Mitglied setze ich mich für die Leonardo da Vinci-Schule und deren Weiterentwicklung ein.

Gianluca Chiozzi

Gianluca Chiozzi
Gianluca Chiozzi

Ich bin Physiker und seit 1994 in München bei ESO (European Southern Observatory) tätig, einem internationalen Zentrum für astronomische Forschung, das Observatorien entwickelt, baut und betreibt. Eine hervorragende, multikulturelle und mehrsprachige Schulausbildung ist aus meiner Sicht die Basis für die Zukunft unserer Kinder in einem Europa, das immer mehr zusammenwächst und auf einem Planeten, der immer globaler wird. Aufgrund dieser Überzeugung gilt mein Interesse der Erziehung und Pädagogik. Über mehrere Jahre hinweg war ich Mitglied im Pädagogischen Ausschuss der Primär- und Sekundärstufe der Europäischen Schule München.

Für das Projekt zur Gründung einer bilingualen deutsch-italienischen Schule in München setze ich mich mit Begeisterung ein, und zwar seit den Anfängen, als wir – die Initiatoren –noch eine kleine, hochmotivierte und ehrenamtlich tätige Gruppe waren. Mein Ziel ist es, ein erstklassiges Ausbildungsprojekt für Alle zur Verfügung zu stellen. Ein Projekt, in dem die Vorteile von italienischen und bayerischen Schulmodellen sowie die der Europäischen Schule vereint sind.

Elena Taddia

Elena Taddia
Elena Taddia

Guten Tag! Mein Name ist Elena Taddia, ich bin im Piemont geboren und aufgewachsen. Meine Leidenschaft für die Sprachen, das Interesse und die Neugier an anderen Kulturen haben ihre Ursprünge in einer humanistischen Schulbildung und dem daran anschließenden Studium in Fremdsprachen und Literatur. Mein Weg hat mich 2006 nach München geführt und im selben Jahr habe ich meine Passion als Italienischlehrerin entdeckt. In den folgenden Jahren habe ich durch zahlreiche Fortbildungen, Zertifizierungen und gesammelte Erfahrungen - sowohl als Lehrerin als auch als Autorin - meine Kompetenzen vertieft und erweitert.

Ich liebe es zu lesen, zu kochen und mit meiner Tochter zu spielen, die natürlich bilingual aufwächst. Für sie wird es nicht nur sprachlich ein Gewinn, sondern auch in kultureller Hinsicht eine große Bereicherung sein.

Nadia Portera-Zanotti

Nadia Portera-Zanotti
Nadia Portera-Zanotti

Ich bin in Deutschland geboren und zweisprachig deutsch-italienisch aufgewachsen. Mit 12 Jahren sind wir nach Verona gezogen, wo ich bis zum Abitur auf eine italienische Schule gegangen bin. Nach einem “gap year” in Kanada habe ich in Freiburg und Siena Physik studiert und in Großbritannien ein Aufbaustudium in International Business Management absolviert. Nun wohne ich mit meinem Mann und unserem Sohn in München und arbeite als Business Intelligence Analyst bei Telefónica.

Mein persönlicher und beruflicher Werdegang hat mich mit vielen verschiedenen Kulturen und Denkweisen zusammengebracht. Als Erwachsene sehe ich meine Mehrsprachigkeit als unfassbare Bereicherung aber als Kind habe ich mich oft gefühlt, als gehörte ich nirgends vollständig dazu. Was hätte ich dafür gegeben, eine Schule wie die Leonardo da Vinci zu haben, wo die Kinder vom ersten Tag an lernen, Vielfalt zu schätzen. Deshalb engagiere ich mich mit ganzem Herzen für die Schule und für ihren Erfolg!

Aufnahmeverfahren

Für di Aufnahme in den Verein BiDIBi e.V. schicken Sie bitte das entsprechende Formular und das SEPA-Lastschriftmandat ausgefüllt und unterschrieben als PDF-Datei an die Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Alle Formulare im Überblick:

Satzung

Vereinssatzung vom 18.01.2011

§ 1 Name, Sitz

  1. Der Verein führt den Namen: Bilingualer Deutsch-Italienischer Bildungsverein München (BiDIBi).
  2. Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden und führt danach den Zusatz “e. V.“
  3. Der Sitz des Vereins ist München.

§ 2 Zweck

Der Zweck des Vereins ist die Förderung der Integration italienischer und deutscher Kultur, insbesondere durch:
  • die Einrichtung und Unterhaltung einer allgemeinbildenden Schule für italienisch- und deutschsprachige Schüler. Die Schule dient dem Ziel, ihren Schülern eine Schulbildung zu ermöglichen, die auf italienische und deutsche Abschlüsse ausgerichtet ist.
  • durch das Angebot von Sprach- und Kulturkursen, um die gegenseitigen Kenntnisse von Sprache und Kultur zu fördern.

§ 3 Gemeinnützigkeit

  1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts “Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
  2. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  3. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf kein Mitglied oder Dritter durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen oder sonstige Vergünstigungen begünstigt werden.

§ 4 Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr dauert vom 1. September bis zum 31. August des Folgejahres.

§ 5 Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind:
  • die Mitgliederversammlung
  • der Beirat
  • der Vorstand

§ 6 Mitgliedschaft sowie Mitgliedsbeiträge und sonstige Zahlungen

  1. Mitglieder des Vereins können natürliche und juristische Personen sein, die den Zweck des Vereins gemäß §2 dieser Satzung fördern und unterstützen.
  2. Der Aufnahmeantrag ist schriftlich an den Vereinsvorstand zu richten.
  3. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand durch Beschluss.
  4. Mit der Aufnahme erkennt das Mitglied die Satzung des Vereins an.
  5. Die Mitglieder haben einen Jahresbetrag und einen Aufnahmebetrag in Geld zu leisten. Die Höhe und Fälligkeit der Mitgliedsbeiträge wird durch die Mitgliederversammlung festgesetzt. Dazu hat jedes Mitglied dem Verein eine Einzugsermächtigung zu erteilen. Der Mitgliedsbeitrag wird per Lastschrifteinzugsverfahren abgebucht.
  6. Über Erhöhungen oder Kürzungen des Mitgliedsbeitrags, Veränderungen der Zahlungsmodalitäten oder sonstige Zahlungen beschließt die Mitgliederversammlung.

§ 7 Beendigung der Mitgliedschaft

  • Die Mitgliedschaft endet:
durch Austritt
durch Ausschluss aus dem Verein
durch Tod des Mitglieds
durch Verlust der Rechtsfähigkeit des Mitglieds
infolge der Auflösung des Vereins
  • Der Austritt aus dem Verein ist nur unter Einhaltung einer Frist von drei Monaten zum Ende des Geschäftsjahres möglich. Die Kündigung der Mitgliedschaft ist dem Vorstand schriftlich mitzuteilen.
  • Die Mitgliederversammlung kann den Ausschluss eines Mitglieds mit Zweidrittelmehrheit beschließen. Der Ausschluss ist gerechtfertigt, wenn das Verhalten eines Mitglieds in grober Weise gegen die Interessen und dem Zweck des Vereins, insbesondere gegen die Satzung verstößt. Der Antrag auf Ausschluss eines Mitglieds kann in die Mitgliederversammlung mit Angabe der Gründe zur Tagesordnung eingebracht werden. Vor der Beschlussfassung ist dem betroffenen Mitglied durch den Vorstand unter Fristsetzung Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben. Die Vereinsmitglieder haben bei Beendigung der Mitgliedschaft keinen Anspruch auf Rückzahlung geleisteter Beiträge und sonstiger Sonderzahlungen/Einlagen, sofern es sich nicht um verauslagte Beträge handelt.
  • § 8 Mitgliederversammlung

    1. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal jährlich statt. Die Mitgliederversammlung muß innerhalb von zwei Monaten nach Beginn des Geschäftsjahres stattfinden. Außerdem muss eine Mitgliederversammlung einberufen werden, wenn der Vorstand oder der Beirat dies im Interesse des Vereins erfordert oder wenn mindestens 1/4 der Mitglieder die Einberufung schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe verlangt.
    2. Die ordentliche Mitgliederversammlung wird vom Vorstand mit einer Frist von zwei Wochen unter Beifügung der Tagesordnung schriftlich einberufen. Die Einberufungsfrist beginnt mit dem auf die Absendung der Einladung folgenden Tag.
    3. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung darf mit einer Frist von drei Tagen unter Angabe der Tagesordnung einberufen werden.
    4. Eine ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist beschlußfähig, soweit die Hälfte der Mitglieder anwesend sind. Ist dies nicht der Fall, so ist eine zweite Mitgliedsversammlung neu einzuberufen im Abstand von mindestens 1 Woche: Diese ist dann ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.
    5. Der Versammlungsleiter ist der Vorsitzende des Beirates, es sei denn, es wird ein anderer von der Mitgliederversammlung gewählt.
    6. Eine Vertretung in der Mitgliederversammlung durch andere Mitglieder ist zulässig. Die Vertretung bedarf der Vorlage einer schriftlichen Vollmacht. Über die Zulässigkeit der Vertretung entscheidet die Mitgliederversammlung zu Beginn der Sitzung mit einfacher Mehrheit.
    7. Die Teilnahme von Nicht-Mitgliedern an den Mitgliederversammlungen ist nur mit Zustimmung der Mitgliederversammlung zu Beginn der Versammlung zulässig. Nicht-Mitglieder haben kein Stimmrecht.
    8. Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen gefasst. Zur Änderung der Satzung ist jedoch eine Mehrheit von ¾ der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich, für die Änderung des Vereinszwecks die aller Mitglieder. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu errichten.
    9. Die Mitgliederversammlung bestimmt einen Protokollführer, der das Versammlungsprotokoll verfasst. Das Versammlungsprotokoll ist vom einem Vorstandsmitglied und vom gewählten Protokollführer abzuzeichnen. Dieses Protokoll ist sodann innerhalb von einem Monat den Mitgliedern bekannt zu geben. Einwände gegen das Protokoll sind innerhalb einer Woche nach Zugang des Protokolls gegenüber dem Vorstand schriftlich geltend zu machen.

    § 9 Aufgaben der Mitgliederversammlung

    Aufgaben der Mitgliederversammlung sind:
    1. Beschlußfassung über Anträge des Vereinsvorstandes, die den Mitgliedern mit der Einladung zur Mitgliederversammlung im Wortlaut mitgeteilt wurden. Über Anträge des Vorstandes, die später gestellt werden, kann nur mit Zustimmung der Mehrheit von ¾ der anwesenden Mitglieder verhandelt oder beschlossen werden.
    2. Beschlußfassung über Anträge aus dem Kreise der Mitglieder, die spätestens fünf Tage vor der Mitgliederversammlung schriftlich bei dem Vorstand gestellt wurden.
    3. Entgegennahme des Berichts des Vorsitzenden über die Tätigkeit des Vorstandes.
    4. Entgegennahme des Berichts des Schatzmeister und des Rechnungsprüfers über die Rechnungslegung des Vorstandes.
    5. Entlastung des Vorstandes.
    6. Genehmigung der Haushaltsführung und des Jahresabschlusses.
    7. Beschlußfassung über den vom Vorstand vorgelegten Haushaltsvorschlag für das neue Wirtschaftsjahr.
    8. Beschlußfassung über die Höhe des Mitgliedsbeitrages.
    9. Entscheidung über die Anrufung gegen den Ausschluß von Mitgliedern.
    10. Wahl des Beirates.
    11. Zustimmung zu Berufung eines hauptamtlichen Vorstandes durch den Beirat.
    12. Zustimmung zu Berufung von ehrenamtlichen Vorstandsmitglieder durch den Beirat.
    13. Wahl der Rechnungsprüfer.
    14. Satzungsänderungen.
    15. Auflösung des Vereins.

    § 10 Beirat

    1. Der Beirat besteht aus fünf - von der Mitgliederversammlung gewählten - Mitgliedern.
    2. Die Mitglieder des Beirates werden auf die Dauer von zwei Jahren gewählt, bleiben aber bis zu einer Neuwahl im Amt.
    3. Der Beirat kann zur Sicherstellung fachlicher Interessen des Vereins bis zu vier weitere Mitglieder in den Beirat berufen.
    4. Die Berufung der weiteren Mitglieder des Beirats erfolgt für die Dauer von zwei Jahren. Wiederberufung ist zulässig.
    5. Die Mitglieder des Beirates wählen aus ihrer Mitte den Beiratsvorsitzenden / die Beiratsvorsitzende und seine / ihre zwei Stellvertreter/-innen.

    § 11 Aufgabe des Beirats

    1. Die Berufung eines hauptamtlichen Vorstandes.
    2. Die Berufung von drei ehrenamtlichen Vorständen, wenn kein hauptamtlicher Vorstand berufen ist.
    3. Die Beratung und Überwachung des Vorstandes gem. § 26 BGB auf die Grundlage der Beschlüsse der Vertreterversammlung.
    4. Die Repräsentation der Mitglieder des Vereins in der Öffentlichkeit.
    5. Der Beirat gibt sich eine Geschäftsordnung., die von der Mitgliederversammlung zu genehmigen ist.
    6. Die Beiratssitzungen sollen mindestens vierteljährlich stattfinden. In diesen Sitzungen fasst der Beirat seine Beschlüsse; die Beschlussfassung bedarf der Mehrheit der Mitglieder. Der Beirat ist beschlußfähig, wenn mindestens die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist. Über die Vorstandssitzungen sind Protokolle anzufertigen. Diese sind in der Mitgliederversammlung zur Einsicht bereitzulegen.

    § 12 Vorstand

    1. Der hauptamtliche Vorstand, bestehend aus dem 1. Vorsitzenden und dem 2. Vorsitzenden, ist Vorstand im Sinne des § 26 BGB. Die Vorstandsmitglieder führen die Geschäfte des Vereins, sie vertreten den Verein gemeinsam.
    2. Ist kein hauptamtlicher Vorstand berufen, so sind die ehrenamtlich berufenen Vorstände (1 Vorsitzender, 2. Vorsitzender und Schatzmeister) Vorstand im Sinne des § 26 BGB. Sie führen die Geschäfte des Vereins, jeweils zwei Mitglieder vertreten den Verein gemeinsam.
    3. Die Regelung der Anstellungsverhältnisse, einschließlich der Vergütung des hauptamtlichen Vorstandes, liegt in der alleinigen Zuständigkeit des Beirats.
    4. Der Vorstand wird vom Beirat auf die Dauer von zwei Jahren gewählt; er bleibt jedoch so lange im Amt bis eine Neuwahl erfolgt ist. Eine Wiederwahl ist möglich. Die Wahl der Vorstandsmitglieder erfolgt nach einer von der Mitgliederversammlung genehmigten Wahlordnung.
    5. Der Vorstand veranlasst jährlich die Erstellung des Jahresabschlusses. Dieser Bericht ist in der Mitgliederversammlung vorzulegen und zu erörtern. Der Jahresabschluss ist dem Rechnungsprüfer, welcher von der Mitgliederversammlung bestimmt wird, rechtzeitig vorher zur Prüfung zu übergeben.

    § 13 Rechnungsprüfer

    Die Mitgliederversammlung wählt alljährlich zwei Mitglieder, die nicht gleichzeitig Mitglieder des Vorstandes sein dürfen, als Rechnungsprüfer. Die Rechnungsprüfer haben sich laufend von der Ordnungsmäßigkeit der Kassenführung zu überzeugen und legen in der ordentlichen Mitgliederversammlung einen Bericht als Ergebnis ihrer Prüfung vor.

    § 14 Auflösung, Anfall des Vereinsvermögens

    1. Zur Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von 4/5 der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.
    2. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für die Förderung der zweisprachigen Erziehung von Kindern.